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Eigentlich war ja immer
der Motorsport das was mich gefesselt hat. Denn als ich mit 5
von meinem älteren Bruder, der damals selbst gerade erst mal 11
war, auf ein Moped, nach dem Motto „jetzt gib amoi Gas“, gesetzt
wurde, ließ mich alles was schnell ist und Lärm macht, nicht
mehr los. Während meiner Schulzeit, die ich unter anderem in
einer Sporthauptschule verbrachte, begann ich auch nebenbei in
den Ferien in einem großen Gutsbetrieb meine ersten Schillinge
zu verdienen, um mir endlich mein eigenes Zweirad zu kaufen. Es
dauerte bis 16 bis ich 10 „Blaue“ zusammengekratzt hatte, um mir
die erste Moto-Cross Maschine zuzulegen. Selbst als ich dann zu
arbeiten begann legte ich jeden nur erdenklichen Betrag zur
Seite um mein doch recht kostspieliges Hobby zu finanzieren.
Während der Wintermonate trainierte ich immer wie ein Wilder mit
Federexpandern, Fingergrips und einigen weiteren „tollen“
Fitnessgeräten, um mich fit zu halten.
Mit 22 und vielen Pokalen im Regal war dann die Frage - weiter
jeden Groschen in die Krads stecken oder den Helm an den Nagel
hängen. Sponsoren, die neben den Staatsmeisterschaftseinsätzen
auch internationale Rennen finanzieren sollten, waren nicht in
ausreichender Zahl aufzutreiben. Nachdem ich der Typ „entweder gscheid oda goa net“ bin, entschied ich schweren Herzens für
Zweiteres. Ich suchte dringend eine Alternative – und die hieß
Fitness-Center.
Ich hatte das Glück gleich die „richtigen“ Jungs kennen zu
lernen und 2 Jahre später und 15 Kilo schwerer stand ich schon
auf unserer Studiobühne bei der ersten Laaer Stadtmeisterschaft,
die ich auf Anhieb gewann. Bei dieser Meisterschaft war ein für
mich bis dahin völlig unbekannter Athlet als fachkundiger
Zuschauer von unserem damaligen Studiobesitzer eingeladen worden
– Wolfgang Schober – frisch von seinem letzten EM Einsatz und in
Top-Form. Der Studioleiter fragte dann den Wolferl wer denn von
den paar Teilnehmern das Potential hätte, weiter an Wettkämpfen
teilzunehmen. Er zeigte auf mich und bat mich auch gleich mit
ihm hinter die Bühne zu gehen und gab mir sofort seine
Telefonnummer und ich solle mich unbedingt bei ihm melden. Das
tat ich auch natürlich und Wolfgang weihte mich in die
Geheimnisse des Bodybuilding Sports von A-Z ein.
Er bereitete
mich auf die erste große Meisterschaft vor.
Das war’s dann eigentlich – ein Jahr später (1995) wurde ich
Vize-Staatsmeister bei den Neulingen in der 70 kg Klasse.
Zwischen 1996 und 2000 startete ich das Unternehmen „Hausbau“
und der Sport stand ziemlich im Hintergrund. Erst im Sommer 2000
entschied ich mich kurzfristig beim Austria-Cup anzutreten
und dem entsprechend schlecht war ich dann auch und wurde mit
83,5 kg Dritter in der 90 kg Klasse. Da packte mich wieder jener
Ehrgeiz und jene Motivation die man zu 100 % braucht um
erfolgreich zu sein.
Ich begann sofort im darauffolgenden Jänner mit der Vorbereitung
auf die Saison 2002.
Den Rest kennt man ja! |
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Obwohl ich glaube sehr viel rund um
den Bodybuilding-Sport zu wissen,
lerne ich trotzdem ständig dazu.
Neue Erkenntnisse
im Training, in der Ernährung,
ich probiere auch
immer wieder neue Sachen aus,
denn ich will mich laufend weiter verbessern
und mich nicht
auf dem
Ereichten ausruhen.
Der Wunsch besser zu werden motiviert mich
Mahlzeit für Mahlzeit, Training für Training.
Wie sagte schon Arnold Schwarzenegger: „Stay hungry!!“ |